Insolvenzverwalter Dr. Moritz Sponagel stabilisiert Betrieb und sichert Standorte
Wenige Wochen nach dem Insolvenzantrag der Geestferkel GmbH zeichnen sich erste positive Entwicklungen im Verfahren ab. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Moritz Sponagel und dem Sanierungsexperten André Zimmermann ist es in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden gelungen, die anfänglich kritische Versorgungslage der bundesweit über 200.000 Tiere zu stabilisieren. Gleichzeitig konnten für den Großteil der Unternehmensstandorte zukunftsweisende Übergangslösungen erarbeitet werden.
Sicherung des Tierwohls als größte Herausforderung gemeistert
Zu Beginn des Verfahrens stellte die Sicherstellung der Futter- und Energieversorgung der Tiere sowie der tierärztlichen Betreuung eine große Herausforderung dar, da die finanziellen Mittel und Vorräte an den Unternehmensstandorten stark begrenzt waren. Eine Unterversorgung der Tiere konnte jedoch durch das schnelle Eingreifen der Insolvenzverwaltung in Zusammenarbeit mit den Behörden abgewendet werden.
Fortführungsperspektiven bis zur Verfahrenseröffnung: Neue Betreiber für den Großteil der Höfe
Für viele der Unternehmensstandorte gibt es darüber hinaus auch eine erfreuliche Übergangslösung: Neue Betreiber aus dem Gläubigerkreis – darunter auch Viehvermarkter – übernehmen die Höfe ab sofort auf eigene Kosten. Das garantiert vorerst den geordneten Betrieb und das Wohl der Tiere. Sobald das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet ist, prüft die Insolvenzverwaltung die vorliegenden Kauf- und Übernahmeangebote für eine dauerhafte Zukunftslösung.
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